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Vierschanzentournee 2015/2016 mit der GoPro Hero4

SeverinFreundSeit meiner Kindheit verfolge ich die Vierschanzentournee mit großem Erstaunen und höchstem Respekt gegenüber den Sportlern. Es ist für mich sehr beachtlich, was sie das ganze Jahr über leisten. Wer einmal oben auf einer Skisprung-Schanze gestanden hat, der weiß wovon ich spreche. Es gleicht einem Sprung ins Dunkel, denn man sieht nicht wohin der Sprung führt.

Dieses Jahr war es endlich soweit und wir (meine Freundin und ich) durften bei der Vierschanzentournee 2015/2016 als Zuschauer dabei sein. Wir haben uns zuvor für Oberstdorf entschieden. Warum? Wir wollten entweder zum ersten oder letzten Springen der Tournee und da Oberstdorf noch zusätzlich am schnellsten von uns zu Hause zu erreichen ist, war die Wahl nicht sonderlich schwer.

Was waren unsere Erwartungen an die Vierschanzentournee in Oberstdorf?

WellingerAutogramm

Wellinger beim Autogramm

Wer schon einmal ein Springen im TV verfolgt hat, ist bestimmt schon die unglaubliche Stimmung aufgefallen. Wir haben uns gefragt ob es tatsächlich so eine wahnsinns Stimmung ist und wie sich das anfühlt, wenn man mittendrin ist. Sicher war zudem, dass wir viele Momente festhalten wollen und so haben wir unsere GoPro Hero4 Black eingepackt und mitgenommen. Einige Fotos, die du hier sehen kannst, wurden auch mit dem iPhone 6 aufgenommen. Zu unserem Gepäck gehörte zudem:

  • Warme Winterjacke
  • Handschuhe, Mütze & Schal
  • große Deutschland Fahne 🙂
  • festes Schuhwerk
  • Trinken und Essen

Manche Sachen könnte man eventuell noch mitnehmen oder zu Hause lassen, aber dazu später mehr.

Was wir alles in Oberstdorf erlebt haben

Die Anfahrt haben wir von Kempten aus mit dem Zug gestartet. Das geht relativ schnell und ohne umsteigen, also einfach einsteigen und warten. In Oberstdorf ist dann ab dem Bahnhof bis zur Schanze wirklich alles mit extra großen Straßenschildern gekennzeichnet. Wir haben zu Fuß etwa 20 Minuten benötigt. Einlass zum Schanzengelände war gegen 13 Uhr und wir waren bereits eine Stunde zuvor am Eingang. Was allerdings auch so gut war, denn es waren schon einige Fans dort, die wie wir in die erste Reihe wollten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Als der Einlass losging haben wir uns beeilt und wir haben es tatsächlich in die erste Reihe geschafft – erstes Ziel schon einmal erreicht. Es lag schon eine leichte Spannung in der Luft, wie das eben vor einem Wettkampf so ist. Die Wartezeit wurde durch verschiedene Stadionmoderatoren und Aktionen ganz nett gestaltet und überbrückt. Zwischen 15 und 16 Uhr hat dann das Einspringen der Skispringer begonnen und wir waren sehr beeindruckt. Es ist wirklich unvorstellbar wie schnell die Sportler herunterfliegen und es schaffen, die Landung zu kontrollieren und dann auch noch bis zur Bande zu bremsen.

Zwischen dem Einspringen und dem 1. Durchgang gab es wieder mal eine Aktion für die Schanzenbesucher. Ein Helikopter war über die Schanze geflogen und aus diesem sprangen ca. 8 Fallschirmjäger heraus. Sie haben teilweise farbige Rauchpatronen, Flaggen oder lange Bänder dabei gehabt und sind nacheinander gelandet. Und zwar auf der Bahn, was nicht gerade einfach aussah! Ein paar Schnappschüsse kannst du in der obigen Galerie sehen.

Einsatz der GoPro Hero4 bei der Vierschanzentournee

Die GoPro haben wir immer mal wieder herausgeholt und Fotos gemacht. Auch Sprünge haben wir gefilmt, wie man weiter unten im Video erkennen kann. Unser Platz hatte sich als besonders gut herausgestellt, denn die Springer sind direkt an uns vorbei gelaufen. Wir konnten einige Fotos von ihnen machen und haben sogar einige Autogramme auf unsere Fahne erhalten.

Da das Springen in Oberstdorf 2 Durchgänge hat, findet das Springen also irgendwann im Dunkeln statt bzw. unter Anwendung der Flutlichtmasten. Dabei war es auch sehr interessant die GoPro im Night Modus auszuprobieren und schöne Nachtaufnahmen zu machen. Unser mitgebrachter Selfiestab war auch sehr hilfreich, da die Arme oft zu kurz sind, wenn man in einer Menschenmasse steht. Es waren immerhin 25500 Besucher beim Springen in Oberstdorf dabei, so dass die Stimmung wirklich unfassbar war.

SiegerehrungBeim Eintritt erhält jeder eine Deutschlandfahne mit Stil zum schwenken. Sobald ein deutscher Springer an der Reihe war, hat sich ein unglaublich tolles Bild ergeben. Überall wehten die Fahnen und alle Zuschauer waren eine Einheit und haben die Springer sehr lautstark angefeuert. Am besten war natürlich, dass sogar ein Deutscher und zwar Severin Freund das Springen gewonnen hat. Die Erdingerarena hatte vor Begeisterung gebebt und wir waren einfach nur happy dabei gewesen zu sein.

Tipps fürs nächste Mal

Meine Handschuhe haben sich als überflüssig herausgestellt, was zum Einen an den milden Temperaturen lag und zum Anderen die Hände durch das andauernde Klatschen gewärmt wurden. Sehr früh dort zu sein und etwas länger zu warten hat sich hingegen bewährt, wenn man denn vorne stehen möchte. Außerdem packe ich nächstes Mal sicherheitshalber mehr Ersatzakkus für die GoPro ein!

Wir können auf jeden Fall nur wirklich jedem empfehlen, egal ob erfahrener Skisprung Zuschauer oder einem absoluten Neuling, in Oberstdorf dabei zu sein und dieses Springen einmal live mitzuerleben. Die Stimmung ist fantastisch, die Leute alle nett und gut drauf, das Angebot an Essen, Trinken und Toiletten ist völlig ausreichend und der Wettkampf absolut spannend.

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